Zusammengefasst bedeutet dies: an dieser Schule hat der Lernrhythmus der Lernenden Vorrang. Sie selbst bestimmen den Weg, sie allein sind die verantwortlich Handelnden im Lernprozess, der von den Lehrern und Pädagogen aufmerksam-kritisch begleitet wird. Dabei werden Schülerinnen und Schüler in einem kritischen Auseinandersetzungsprozess mit den Lerninhalten unabhängig von den Lehrenden und deren Wertungen, von Beurteilungen und Noten.
Dieser zentrale Stellenwert des eigenaktiven Lernens soll und wird dazu beitragen, Kernkompetenzen wie Methodenkompetenz, Sprachkompetenz, Teamfähigkeit und soziale Kompetenz zu entwickeln und damit die Schülerinnen und Schüler bestens auf die Anforderungen in Beruf und Gesellschaft vorbereiten.
An der Montessori-Gesamtschule arbeiten Lehrer verschiedenster Lehrämter gleichberechtigt mit Pädagogen. Alle fest angestellten pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das Montessori-Diplom entweder bereits erworben oder werden diese Ausbildung zeitnah absolvieren.
Der Schulalltag an der Montessori Gesamtschule, die als Ganztagsschule geführt wird, ist in groben Zügen folgendermaßen strukturiert:
Der Schultag fängt mit einem offenen Beginn ab 7:30 Uhr an. Nach einer Unterrichtszeit bis
11:45 Uhr (innerhalb derer die Schüler ihre individuelle Frühstückspause einbauen können) gibt es eine Mittagspause von 75 Minuten, die dem gemeinsamen Mittagessen dient und darüber hinaus für Freizeitaktivitäten genutzt werden kann. Von 13:00 bis 16:00 findet noch einmal Unterrichtszeit statt (unterbrochen durch eine halbstündige Pause), in der neben Fachstunden auch Arbeitsgemeinschaften, besonders im musisch-künstlerischen Bereich, Projekte, Übungs- und Aufgabenstunden und „Aktivitäten des sozialen Lebens" stattfinden.
Der Tag endet mit einer freiwilligen Betreuung bis 17.00 Uhr.
In den Ferien gibt es zusätzliche Angebote der Betreuung.
